Durch die Quebrada de las Conchas von Salta nach Cafayate

Die Stadt Salta bildete den Dreh- und Angelpunkt für unsere Roadtrips in den Norden und auch in den Süden. Wir haben daher nach unseren ersten Tagen im Norden noch einmal für eine Übernachtung in Salta gehalten, um dann am nächsten Morgen in die Quebrada de las Conchas aufzubrechen.

Sehenswürdigkeiten

SALTA

Salta ist die achtgrößte Stadt Argentiniens und besitzt im Zentrum wunderschöne Kolonialbauten, die überwiegend die Plaza 9 de Julio säumen. Hier befinden sich die Kathedrale von Salta und das Museo de Arqueología de Alta Montaña de Salta. Außerdem ist noch das Karmeliterkonvent Convento de San Bernardo sehr sehenswert.

Salta kann man dank einer Seilbahn auf den Hausberg San Bernardo auch sehr einfach von oben besichtigen.

Auch diesmal sind wir nicht lange in der Stadt geblieben, sondern direkt wieder am Morgen in Richtung Süden aufgebrochen.

QUEBRADA DE LAS CONCHAS

Die Schlucht Quebrada de las Conchas ist die 75km lange Hauptverbindung zwischen den Städten Salta im Norden und Cafayate im Süden.

Die Ruta Nacional 68 verläuft auf der gesamten Strecke und nachdem man das erste Drittel hinter sich gelassen hat, taucht man ein in eine fast wüstenhafte Felsenlandschaft ein. Die Straße ist dabei von einer Vielzahl unterschiedlicher beeindruckender Felsformationen gesäumt, die durch Erosion über viele Jahre entstanden sind.

Zu den bekanntesten Formationen zählen El Sapo (Die Kröte), El Fraile (Der Mönch) und El Obelisco (Der Obelisk), sowie die Garganta del Diablo (Teufelsrachen). Das Anfiteatro (Amphitheater) am Ende der Garganta del Diablo ist bekannt für sein Echo.

Viele dieser Formationen liegen unmittelbar an der Straße und können durch einen kurzen Halt betrachtet werden. Andere erreicht man nur durch eine kleine Wanderung in die Seitentäler hinein in die beeindruckende Landschaft.

Außerhalb der Schlucht eröffnet sich erneut eine komplett andere Landschaft und die Straße wird von Weingütern gesäumt, die zur Stadt Cafayate gehören.

CAFAYATE

Cafa­ya­te ist berühmt für sei­ne duf­ti­gen, aro­ma­ti­schen Weiß­wei­ne aus der Tor­ron­tés-Rebe und daher ein stark fequentierter Weinbauort. Viele der Kellereien bieten Führungen und Weinproben an. Außerdem ist es auf einigen Weingütern möglich zu übernachten.

Da wir nur eine Nacht hier verbracht haben und uns auf ein Weingut beschränken wollten, haben wir uns die Bodega Nanni genauer angeschaut. Diese gehört zu den wenigen, deren Wein eine Bio-Zertifizierung trägt. Außerdem ist die Bodega seit 1897 im Familienbesitz und verkauft den produzierten Wein nur innerhalb Argentiniens.

Neben Wein an sich kann man auch Eis aus den beiden berühmten Rebsorten Torrontés und Malbec probieren. Dies gleicht einer Verwirrung der Sinne, schmeckt aber so ausgezeichnet, dass wir vergessen haben, diesen Genuss zu fotografieren.

WEITERE SEHENSWERTE ZIELE IN DER UMGEBUNG

Die Region südlich von Salta bietet noch einige weitere Orte, die man besuchen und auch zum Übernachten nutzen kann:

  • Cachi – ein kleiner kolonialer Ort, der umgeben ist von hohen Bergen; bei der Anfahrt durchquert man den Nationalpark Los Cardones mit seinen unzähligen Kakteen
  • Ruinen von Quilmes – Ruinenanlage der Tucumán, die an einem Berghang liegt

Auch unser Ausflug in die südliche Umgebung von Salta hat uns überrascht. Man fährt staunend durch die Schlucht und kann gar nicht oft genug auf der Strecke anhalten, da man von der Weite und Vielfalt der Umgebung fasziniert ist. Der gute Weißwein und die leckeren Empanadas in Cafayate runden das Erlebnis dann gelungen ab.

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