Segeltörn und Schnorcheln

Die Tage auf Caye Caulker haben wir mit einem Paar verbracht, das wir bereits in Antigua kennengelernt haben und mit dem wir auch ab Flores wieder gemeinsam gereist sind. Danke euch für die schöne gemeinsame Zeit.

Die beiden hatten auch eine Empfehlung von Freunden im Gepäck, wo wir eine besondere Schnorcheltour buchen können. Da wir häufig genug nachfragten und auch nach zwei Tagen noch penetrant genug waren, konnten wir am dritten und letzten vollen Tag auf der Insel, unseren Segeltörn starten.

Sehenswürdigkeiten

BELIZE-BARRIER REEF

Das Belize-Barrier-Reef , das längste der nördlichen Hemisphäre, erstreckt sich auf über 250 km von der Halbinsel Yucatan, an Belize vorbei bis zum Osten der honduranischen Nordküste. Rings um das Riff befinden sich etwas 450 Cayes, Inseln aus Korallen- und Sandablagerungen, wovon nur wenige bewohnt sind.

SEGELTÖRN

Unser Segeltörn begann gegen 10 Uhr mit der Anprobe und Auswahl des Materials. Wir bekamen Schnorchel, Maske und Flossen. Alles war in einem guten Zustand und wir freuten uns bereits auf unsere erste Schnorcheltour. Zu jeder Tour gehört Verpflegung dazu, die teilweise direkt auf dem Boot zubereitet wird. Wir konnten uns sogar vegetarisches Essen bestellen.

Da die letzten beiden Tage doch etwas regnerisch und windig waren, verzögerte sich unsere Abfahrt noch etwas, da unser Skipper dem Meer noch etwas länger Zeit geben wollte. Ob dies tatsächlich stimmt oder nur mit dem Inselmotto ‚Go slow‘ zusammenhängt, konnten wir allerdings nicht abschließend ergründen.

Bei strahlend blauem Himmel und nur wenigen Wolken konnten wir dann zu unserem Törn starten, der zunächst noch etwas unruhig begann und wir doch recht froh waren, als wir das erste Mal anhielten, um ins Wasser zu springen.

Unser Skipper hatte ein Manatee gesichtet und während er noch das Boot sicherte, versuchten wir ebenfalls die Seekuh zu finden. Leider hatten wir bei diesem ersten Stop, wo das Wasser noch sehr aufgewühlt und nicht klar war, kein Glück.

Daher ging es für uns auch recht schnell weiter zur Shark Ray Alley und kaum angekommen, konnten wir bereits die ersten Ammenhaie sehen. Ohne zu lange darüber nachzudenken, schnappten wir uns unser Material und sprangen in die Fluten. Während wir so über die Wasseroberfläche glitten und in die Tiefe blickten, beschleunigte sich unser Herzschlag doch erheblich, wenn diese Tiere unter uns hindurchglitten.

Nach diesem ersten beeindruckenden Erlebnis ging es weiter zum Hol Chan Marine Park, wo wir bereits vom Boot aus eine Schildkröte sehen konnten. Also legten wir schnell wieder die Ausrüstung an, glitten ins Wasser und beobachteten mit angemessenem Abstand das Abtauchen, Fressen und Auftauchen der Schildkröte.

Danach bekamen wir eine geführte Tour durch das angrenzende Riff, das zwar an verschiedenen Stellen noch in brillanten Farben leuchtete, aber doch auch einige zerstörte und abgestorbene Stellen aufwies. Es ist natürlich traurig zu sehen, wie dieses Wunder der Natur langsam kaputt geht. Dennoch hoffen wir, dass es noch ausreichend unbelastete Stellen gibt, an die keine Touristen geführt werden.

Nach dieser längeren Tour gab es dann unser Mittagessen: Fischburger oder vegetarische Variante, Obst und kühle Getränke.

Auf dem Rückweg passierten wir dann noch den Southern Channel, den Coral Garden und einen weiteren Spot, dessen Namen wir leider nicht mehr wissen.

Auch hier konnten wir noch einmal einige Fische, Rochen und Ammenhaie sehen.

Die Rückfahrt konnte dann endlich mit gesetztem Segel erfolgen und wir genossen das befreiende und entspannte Gefühl an Bord eines Segelbootes.

Hinweis: Leider besitzen wir bisher keine Kamera, die wir unter Wasser nutzen können, sodass wir nur einige ausgewählte Bilder zur Verfügung haben, die mit dem Handy in einer wasserdichten Hülle aufgenommen wurden.


Unser erster Schnorcheltrip war ein besonderes Erlebnis, das durch die Tatsache, dass wir nur 4 Gäste an Bord waren, noch einmal besonders abgerundet wurde. Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir uns schnorchelnd durch ein Riff bewegen werden.

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