Lago de Atitlán

Nach drei Tagen Antigua war es für uns an der Zeit aufzubrechen. Mit acht weiteren Reisenden machten wir uns in einem Minibus auf den Weg zum Lago de Atitlán. Der See liegt auf 1.500 Meter im zentralen Hochland von Guatemala. Er ist wunderschön eingebettet von malerischen Bergen und Vulkanen. Der Großteil der Bevölkerung lebt in kleinen Städten und Dörfern am Seeufer.

Sehenswürdigkeiten

INDIEN NOSE SUNRISE HIKE

Die vielen kleinen und großen Berge um den See bieten eine wunderschöne Kulisse für Sonnenaufgänge. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und haben uns deshalb für die geführte Tour Indien Nose Sunrise Hike angemeldet.

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Diese startete morgens um 4 Uhr in unmittelbarer Nähe zu unserem Hostel. Wir wurden von einem Minibus abgeholt und zum Startpunkt der kurzen Wanderung, man könnte auch Spaziergang sagen, gebracht. Von hier aus führte uns ein Guide über dunkle Felder, Kaffee- und Kakaoplantagen zum Aussichtspunkt auf den Berg.

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Hier konnten wir dann den Ausblick genießen und die Sonne am Horizont aufgehen sehen. Die malerischen Dörfer rund um den Lago de Attitlán kommen durch das Farbenspiel der Sonne sehr schön zur Geltung. Bevor wir wieder abgestiegen sind, gab es für jeden noch einen guatemaltekischen Kaffee und ein Zuckerbrötchen.

Neben dieser kurzen und einfachen Wanderung werden noch weitere Hikes auf die umliegenden Berge und Vulkane angeboten. Wer sicher gehen will, wählt aus Sicherheitsgründen immer eine geführte Tour, da es ausreichend Berichte über Überfälle auf Wanderer nicht geführter Touren gibt.

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STÄDTE UM DEN LAGO DE ATITLÁN

Durch die einfache und gute Infrastruktur  der Lanchas (Fährverbindungen alle 20 Minuten) ist es möglich, alle größeren Orte und Dörfer, die rings um den See liegen zu besuchen. Wir entschieden uns dafür, lediglich San Pedro la Laguna und Panajachel anzuschauen.

Dies lag einerseits an dem durchwachsenen Wetter, das uns direkt zu Beginn eine eher unangenehme Überfahrt bescherte und andererseits an den deutlich teureren Touristenpreisen für die Boote, die im Verhältnis zu anderen Kosten vor Ort überteuert sind. Auch hier gilt wieder, dass wir als Touristen bereit sind, mehr zu zahlen, solange dieser Preisunterschied im Rahmen bleibt.

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San Pedro la Laguna liegt am Südwestufer und ist bekannt für seine vielen Sprachschulen (Spanisch), viele israelische Touristen und dem draus resultierenden Nachtleben. Leider gibt es sonst keine weiteren Sehenswürdigkeiten oder sonstige Besonderheiten, die erwähnenswert sind.

Panajachel ist durch seine geographische Lage das Herz vom Lago de Atiltán. Von hier aus gibt es Busverbindungen nach Guatemala Stadt oder weiter in Richtung der mexikanischen Grenze. Doch auch hier gibt es wenig anzuschauen, geschweige denn Kultur zu bestaunen.

Ob es wohl ein Fehler war, nicht doch noch mehr Städte anzuschauen….?

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Wir sind der Meinung, dass der Lago de Atitlán auf keiner Guatemalareise fehlen sollte. Der Sonnenaufgang hoch oben über dem See und im Hintergrund der aktive Vulkan Fuego entschädigt für so manche Widrigkeit, die wir erlebt haben. Solltet ihr Outdoorfans sein, dann solltet ihr länger am See bleiben und eine der zahlreichen Aktivitäten, wie z.B. Kajaken, SUP, Wanderungen und Mountainbiken ausprobieren. 

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Ein Gedanke zu „Lago de Atitlán

  1. Markus Sonntag

    Hallo Florian, das sind ja tolle Berichte. Da könnte man glatt neidisch werden. Ich hoffe es geht euch gut und genießt es weiterhin. Schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

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