Lissabon in 48 Stunden

Am frühen Samstag Morgen sind wir auf dem Humberto Delgado Flughafen in Lissabon gelandet und haben den Weg zu unserem Hostel in der Metro zurückgelegt. Hier wurde zügig eingecheckt, dass Gepäck  abgelegt und los ging die Stadtbesichtigung. Der erste Anlaufpunkt war ein kleines Café in unmittelbarer Nähe, hier haben wir dann das erste Mal die portugiesische Spezialität Pastel de Nata eingekauft. Dies sind leckere Blätterteigtörtchen mit einer Füllung aus Vanillepudding, die ihren Ursprung im Stadtviertel Belém haben, dort führte dann auch unser nächster Weg hin.

Torre de Belém

Nach einer zwanzigminütigen Fahrt mit der Tram und einem kleinen Fußmarsch standen wir dann auch schon am Torre de Belém. Ein Turm im manuelinischen Stil, an der Tejomündung. Dieser steht bei Flut vollkommen im Wasser und ist mit der im Hintergrund untergehenden Sonne ein  beliebtes Fotomotiv.

Padrão dos Descobrimentos

Einen Steinwurf flussaufwärts liegt das Padrão dos Descobrimentos Monument, welches zum Gedenken an den 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer erbaut wurde. Der beeindruckende Bau mit den hellen Steinen erinnerte uns etwas an die Bauwerke, die wir im Sommer in Nordkorea angeschaut haben.

Mosteiro dos Jerónimos

Die letzte Sehenswürdigkeit in Belém sollte das Kloster Mosteiro dos Jerónimos sein. Der bedeutende Bau aus den Jahr von 1495 bis 1521 beherbergt unter anderem den Sarkophage von Vasco da Gama und einigen weiteren portugiesischer Königen. In den Seitenflügeln des Klosters sind heute das Marine- und das Archäologische Museum zuhause.

Praça do Comércio

Da es schon später Nachmittag war,  sind wir mit der Bahn zum Praça do Comércio, einem der wichtigsten Plätze Lissabons gefahren.  Dort haben wir den Sonnenuntergang über dem Fluss Tejo angeschaut und anschließend sind wir durch das Tor Arco da Rua Augusta in Richtung Baixa Pombalina zum Hostel zurück gelaufen.

Am zweiten Tag ging es früh raus, da noch einige Sehenswürdigkeiten auf unserem Plan standen. Die erste war die Straßenbahn 28, mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten am Streckenrad.

Straßenbahn 28

Die Straßenbahn Linie 28 ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Sie verbindet die Stadtteile Alfama, Baixa, Lapa und Prazeres miteinander.  Die Streckenführung bietet enge Kurven, schmale Altstadtgassen und Abschnitte mit sehr starken Steigungen, darunter ein Abschnitt mit ca. 13,5 Prozent. Eine weitere Besonderheit sind die eingesetzten Altbauwagen.

Castelo de São Jorge

Nach einer kurzen Fahrt verließen wir die Straßenbahn und standen bald am Castelo de São, eine Festungsanlage mit Burgruine.  Heute gehören zu der weitläufigen Anlage ein Burggraben, mehrere Türme, Wachposten und eine Aussichtsplattform von der man einen weiten Blick über die gesamte Stadt und den Tejo werfen kann.

Catedral Sé Patriarcal

Unweit vom Castelo liegt die Catedral Sé Patriarcal, welche man leicht fussläufig in einigen Minuten erreichen kann. Bei der Kirche handelt es sich um das Hauptgotteshaus der Stadt Lissabon.

Igreja de Santa Engrácia

Eine weitere großes Kirche der Stadt Lissabon, ist die Igreja de Santa Engrácia. Diese dient allerdings als Nationales Pantheon und wurde nie als Gotteshaus genutzt.

Elevador de Santa Justa

Im Herzen der Stadt befindet sich der eiserne Elevador de Santa Justa. Der Personenaufzug verbindet den  Stadtteil Baixa mit dem höher gelegenen Stadtteil Chiado. Der 45 Meter hohe Stahlkoloss wurde im Jahr 1902 errichtet und hat zwei  mit Holz dekorierte und mit Glasscheiben und Messingbeschlägen ausgestattete Kabinen. Das oberste Stockwerk wird heute als Aussichtsplattform genutzt, von welcher man eine spektakuläre Aussicht über die Stadt und das Castelo de São Jorge hat.

Cristo Rei

Die Christusstatue Cristo Rei ist mit ihren 28 Metern die siebthöchste Christusstatue der Welt. Mit ausgebreiteten Armen wendet sich die Figur auf einem 75 Meter hohen Sockel der Stadt Lissabon zu. Das Monument liegt 113 Meter über dem Tejo, weshalb man von dort einen er besten Ausblicke auf die Stadt hat.

Fazit

Nachdem Portugal schon lange auf unserer Reiseliste stand und es aus verschiedensten Gründen bisher nie geklappt hatte, sind wir froh, nun auch diese Hauptstadt erobert zu haben. Neben festlicher und weihnachtlicher Beleuchtung und Dekoration vor allem im Innenstadtbereich erfreuten wir uns insbesondere über angenehme Temperaturen und Sonnenstrahlen, die uns auch während unserer nun folgenden Rundreise begleiteten.

 

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