Beijing

Vor drei Jahren führte uns unsere erste Fernreise nach Beijing, weil wir uns den Traum erfüllen wollten, einmal auf der Chinesischen Mauer zu stehen. So standen wir im August 2015 bei Regen und grauem Himmel auf der Mauer, die sich über eine Länge von 8850km durch China zieht.

Neben der Chinesischen Mauer besuchten wir den Himmelstempel (Tiantan), den Sommerpalast, der auch als Yiheyuan bezeichnet wird und natürlich den Tian’anmen-Platz. Der Eintritt in den daran angrenzenden Kaiserpalast blieb uns bei unserem ersten Besuch jedoch verwährt, da die Palastanlage am Tag unserer Ankunft für einige Wochen geschlossen wurde. Wir konnten die Stadt lediglich von einer Anhöhe im nördlich liegenden Jingshan Park aus zumindest aus der Ferne betrachten. Beim nächsten Mal wollten wir die vollständigen Dimensionen und die wahre Größe erfassen.

Da wir nur für einen Tag und eine Nacht in Beijing blieben, konnten wir die Einreise vor Ort mit dem Transit-Visum erledigen. Das Prozedere benötigte zwar etwas Wartezeit, kostete dafür aber nichts. Nach der erfolgreichen Einreise ging es dann mit dem Zug in die Stadt und wir erinnerten uns wieder an die regelmäßigen Gepäck- und Taschenkontrollen beim Einsteigen in Zug und U-Bahn in China. Hier werden bei jedem Einsteigen die Taschen durchleuchtet und man selbst wird gescannt. Ein Deo, das bei über 30 Grad Außentemperatur ein treuer Begleiter ist, kann dadurch beim Einstieg in die U-Bahn direkt zu Aufregung führen.

Während wir bei unserem letzten Besuch in der Stadt über einigermaßen blauen Himmel und Sonnenschein sehr erstaunt waren und dies auf die parallel stattfindende Leichtathletik-Weltmeisterschaft schoben, begrüßte uns diesmal doch eher ein bedeckter Himmel.

Im Hostel angekommen, verstauten wir unser Gepäck und es zog uns direkt in die Stadt zum Tian’anmen Platz, um unser vorgebuchtes Ticket (wir wollten diesmal sichergehen, dass es auch klappt) für die Verbotene Stadt, den Kaiserpalast einzulösen.

Kaiserpalast – Verbotene Stadt

Der Kasierplast diente bis 1911 als Residenz der Chinesischen Kaiser und war für die normalen Bürger nicht zugänglich. Daher resultiert auch der umgangssprachliche Name Verbotene Stadt. Die gesamte Anlage ist sehr weitläufig und erstreckt sich auf ca. 720.000 m2. Auf dem Gelände gibt es ca. 890 Paläste und unzählige Pavillons, die von einer ca. 3.500 m langen Palastmauer und einem Wassergrabens umschlossen sind. Zu allen Himmelsrichtungen wird die Mauer von einem Eingangstor durchbrochen, wobei das nach Süden ausgerichtete Mittagstor als Haupteingang dient. Im Jahr 1987 wurde die größte Palastanlage der Welt zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt und ist mit ca. 16.000.000 Besuchern im Jahr 2017 wahrscheinlich eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Chinas.

Fazit

Beijing bzw. China hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten für die es sich lohnt, die vielen negativen bzw, ungewohnten Eigenschaften, die das Land und die Leute mit sich bringen, in Kauf zu nehmen.

Es war bestimmt nicht unser letzter Besuch in China.

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